Januar 2021

Das Jahr fängt an – wie das Alte aufhörte: Lockdown – die Yogaschule bleibt genauso zu wie alle anderen Geschäfte und Kulturangebote. Mir bleibt nur der Garten-Yoga – ein Angebot, das tatsächlich angenommen wird trotz Kälte, Wind und Wetter.

Es gibt viel mehr Zeit – und ich brauchte ein neues Notizbuch. Normalerweise habe ich, wenn ich auf Kunsthandwerker-Märkten war, mir immer mal ein schönes, bibliophiles Leerbuch mitgebracht … aber keine Märkte, kein Bummel durch eine Seitenstrasse, in der es einen kleinen Papierladen zu entdecken gibt … also auch kein schönes Tagebuch! So habe ich mich entschieden, die Kunst des Buchbindens selber zu erlernen, da mich besonders diese Bücher mit offenem Rücken, mit schönen sichtbaren Bindungen reizen. Diese Notizbücher lassen sich auch noch besonders gut sich aufschlagen.

Ein wunderbares Buch: bound by hand von Erica Ekrem hat mir sehr geholfen, dieses Vorhaben zu verwirklichen.

Inzwischen habe ich sogar Noten gebunden, und ein dickes Srapbook gebunden in koptischer Bindung; und natürlich einen kleinen Vorrat an – wie ich finde – wunderschönen Notizbüchern erstellt.

Das Ende des letzten Jahres war geprägt durch ein – nein zwei – größere Buch-Projekte: mein „Ahninnen-Buch“ und ein Buch über die Zeit mit den Kindern in unserem Haus. Beides habe ich für Weihnachten fertig bekommen – aber da blieb natürlich der Webstuhl eine Weile still stehen.

Also auf meinem Großen Webstuhl ist immer noch die Kette mit Cottolin (12/2) und ein Shadow-Gewebe mit Chenille-Garn im Schuß. Auf der Viktoria wird allmählich der Stoff „Tartan und Twill“ fertig.

UB 16 (shavasana)

Diese UB findet im Liegen statt. Shavasana meint wortwörtlich: die Stellung des Toten – also auf dem Rücken liegen, gut ausgestreckt. Es ist eine reine Entspannungsübung – nimm Dir also etwa 15 Minuten Zeit, in der Du ungestört und bequem liegst und Dich durch diese Übung, in der es nur um die Körperwahrnehmung geht, führen läßt.

Die Wichtigkeit dieser UB kann in unseren Zeiten gar nicht genug unterstrichen werden. Wir sind konditioniert, unseren Körper nicht wahrzunehmen und alle Körpererfahrung auszublenden, weil es scheinbar einfacher ist, sie zu ignorieren anstatt mit den Botschaften des Körpers zu kooperieren. Aber authentisch leben zu wollen ohne das wahrnehmen, was wir fühlen in unserem Körper, ist, als wollten wir ein Buch schreiben ohne das Alphabet zu kennen. Wie sollen wir die Gefühle entdecken, die hinter einem körperlichen Symptom stecken, wenn wir uns weigern, das Symptom lesen zu lernen? Die Fähigkeit, die langsam mit dieser UB wächst, zu fühlen, was in unserem Körper passiert, ohne Re-Aktion, ohne Urteil, ohne Interpertation, ist die Basis der Selbst-Akzeptanz und eine vollkommene Entspannung in sich selbst.

UB 14 (Nackenübung) und UB 15 (Kopfmassage)

Ein zweiter kleiner Lock-down – – –
und ich habe mir eine sanfte Übung überlegt, die gut tut: die 4 Bewegungen für den Nacken. Diese Übung kann auf einem Stuhl oder in einer meditativen Haltung ausgeführt werden. Wichtig ist, diese UB mit entspannten Schultern und mit genügend Zeit, also langsam, durchzuführen. Sorge dafür, etwa für 15 Minuten ungestört zu sein. Empfohlen ist – und das ist ein Bonus, den uns Annika schenkt – anschließend noch die 10 Minuten Zeit einzuplanen, um sich eine kleine, effektive Kopfmassage zu gönnen (UB 15 – gesprochen von Annika) Doch nun mache Dich bereit für die UB 14:

Nackenübung
Kopfmassage

November 2020

Nun – lange ist es her … aber jetzt werde ich die Webseite aktualisieren! Beim Weben bin ich am Großen Webstuhl nicht viel weiter. Immer noch die Kette mit dem Shadow-weave ist auf dem Kettbaum.

Aber an der Viktoria habe ich einen Tweed-Stoff abgewebt – und nun wird gerade ein zweiter Tweed mit Tartan-Muster gewebt.

Einen Wickelrock mit Passe habe ich entworfen und dreimal verwirklicht: einmal in Cord-Stoff, einmal in Samt, einmal in handgewebtem Tweed.

Ein witzige „Häkelübungen“ habe ich im Spätsommer gemacht: Amigurumi-Püppchen, dann eine größere Orga-Puppe mit Nadelkissen-Dutt für meinen Nähtisch.

Ach ja – eine Strickjacke aus wunderschönem handgesponnenem Tweedgarn (Spule-Spindel) habe ich noch gestrickt.

Und in einer ganz anderen Ecke der „Handarbeit“ habe ich mich umgeschaut: das srapbooking. Auf der Suche nach der geeigneten Präsentation meiner Ahninnen, die mir bei der Arbeit am Webstuhl, an der Handspindel, am Spinnrad, bei der Arbeit an einem historischen Schnitt oder beim Wollewaschen quasi über die Schulter schauten und mir etwas erzählten, bin ich auf das srapbooking gestossen: da kann eine Bilder, Text, Muster, Farben, Fotos kombinieren mit kleinen Täschchen für anderes Material wie Wolle, Faden, Stoff …. perfekt für das, was ich da „unter einen Hut“, besser auf eine Seite bekommen wollte. Gesagt, getan – inzwischen habe ich eine beachtliche Sammlung an wunderschönen Papieren, diversen Kartons und Tonpapier, ein Falzbein, eine Schneidemaschine, Musterscheren … und viel Kleber …

und die ersten Seiten meines Buches: die Ahninnen meiner Mutterlinie, die über das textile Handwerk mit mir verbunden sind, sind fertig. Ein spannendes Projekt.

UB 13 (Erd-Verbundenheit)

Die Thematik, die vielleicht für diese Zeit wirkungsvoll und heilsam ist, ist die Verbundenheit mit der Erde; dazu benötigst Du einen Zugang über das Wurzelchakra (Mooladhara), denn es ist die Schaltstelle in unserem Körper zum Erd-Element, zur Energieform Erde. Dieses unterste Chakra – tiefrot ist die Farbe – ist zuständig im Körper für Gesundheit und Vitalität, für Selbstgewißheit und Urvertrauen, für Besitz und Genügsamkeit. Es ist aber auch zuständig für die Verbindung zur Umwelt, zur Erde, zu unserem dritten Körper (1. Körper ist die Physis; 2. Körper ist unsere Energie/Prana). Dieser dritte Körper ist die Umgebung, die uns leben läßt, seine Lungen sind der Regenwald, seine Knochen sind die Felsen und Berge, sein Blut sind die Flüsse und Ströme … und so können wir fühlen (denn es ist unser Körper), wie es der Erde geht, ob sie sich wohl befindet oder erkrankt ist, was sie braucht und was ihr zuviel ist … und so, wie es ihr geht, so geht es auch uns.

Heute werde ich eine KN – Übung ansagen, die “ die innere Energie beruhigt“ (KN 25), und uns innehalten läßt. Die UB wird im Sitzen auf einem Kissen durchgeführt. Zur Vorbereitung und Lockerung empfehle ich, ein paar Mal „titali-asana“ durchzuführen: beide Fußsohlen legst du dicht aneinander und dicht an den Körper, bleibe aber aufrecht mit gerader Wirbelsäule, die Hände legst Du auf die Knie: mit dem AA drückst Du sanft (aber bestimmt) die Knie nach unten, mit dem EA kommen sie wieder nach oben, mache das 3X im Rhythmus mit AA und EA – dann lasse die Knie sanft auf und ab wippen – ein wenig aktiver beim Hinunterdrücken (wie bei einem Flummiball – nur einen leichten Impuls geben) – atme dabei sanft weiter und spüre, wie die Hüften sich lockern, die Knie- und Fußgelenke geschmeidig werden ….. beende diese Vorbereitung und setze dich mit verschränkten Beinen hin. Nun bist du bereit für die UB 25 (Kum Nye):

Der Rücken ist gerade, die Hände liegen auf den Hüften. Du bewegst den Oberkörper kreisend im Uhrzeigersinn: beuge dich über das linke Knie – gleite dann vorgebeugt bis zum rechten Knie – komme über rechts wieder nach oben – kreise „am Himmel entlang“ mit dem Brustbein wieder nach links … mach so sehr langsam drei Kreise: bleibe achtsam bei all den Empfindungen im Körper, vermeide nichts, atme sanft und ruhig, halte den Nacken entspannt, der Kopf hängt lose in der Vorbeuge, atme immer einmal ganz tief und bewußt aus, wenn du am untersten Punkt, vorne in der Mitte bist. Nach diesen drei Kriesen machst du dieselbe Übung gegen den Uhrzeigersinn – nach re hinunter – von re nach li – vorne – über li wieder hinauf – und „amHimmelentlang“ wieder nach re … auch dreimal.
Nimm dir danach bitte Zeit (etwa 10 Minuten) für das Nachspüren und für eine tiefe, bewußte Verbindung zum Wurzelchakra und zur Erdenergie. Es wird Dir gut tun, denn es verwurzelt dich und verbindet Dich mit all den Kräften, die zu Dir gehören.

Meditationstuch

Hier nun die genaue Beschreibung des Tuches von Kette 44. Der Schuß ist ein sehr feines Verlaufsgarn aus reiner Merinowolle. Die Farben gehen von creme – sand – Erde – Rot – Beere – lila – creme – sand stufig ineinander über. Das Farbspiel wird begleitet von einer sehr strengen Musterstruktur – Fischgrat/Vogelaugen. Es fällt sehr weich und fein, und ist für seine Größe federleicht (Es ist etwa 82 cm breit und 162 cm lang ). Es könnte als Tuch-Poncho getragen werden –
…. oder eben als Meditationstuch über die Schultern gelegt werden, denn es schützt und wärmt und gibt mit seinen leuchtenden Farben eine freudige Grundstimmung.

Kastenkimono, grün

Diese kleine Jacke ist mit weitem angeschnittem kurzem Arm sehr angenehm zu tragen. Das eine Extra ist ein „langer Rücken“, der genau die richtigen Stellen an einem lauen Sommerabend schützt. Der Stoff von Kette 38 (aus reiner Wolle, meliert, handpainted) wurde ein wenig angewalkt, was die Jacke a) kuschelig weich und b) federleicht macht.

Das zweite Extra ist ein handgestricktes Einfaßband aus dem selben Material wie der Schuß. Diese Jacke hat bequem etwa die Größe 38 – 42.

Der lange Rücken ist auf dem dritten Bild zu sehen. Er macht eine strenge und schmale Seitensicht. Und er ist bei keiner Bewegung im Weg.

Mai 2020

In Zeiten der Corona kommt eine viel zum Weben …. die 44. Kette ist abgewebt. Es ist eine Wolldecke entstanden mit dem Thema „wabisabi “ (clasped weft), die noch weiter verarbeitet werden muß, ich denke da an eine 16 cm breite Strickspitze an beiden Seiten … (dazu muß ich erst wieder das passende Garn spinnen). Dann ist da ein Stück Tweed und ein sehr weiches, breites, feines Tuch mit Farbverlauf (mehr dazu im Schaufenster). Den Rest habe mit einem „wild batt – handspun“ und Kettmaterial abgewebt in der „overshot-Technik … auch das ergibt, angewalkt, einen sehr schönen Stoff. Mal sehen, zu was mich diese Reststücke animieren werden.

Die Kette 45 ist bereits angewebt. Das Thema ist „shadow-weave“. Hier habe ich mich wieder für eine Kette aus Cottolin/schwarz und BW-Leinen-Effekt-Garn/naturweiss entschieden. Der Schuß ist ein Faden rosa (BW-Chenille) und ein Faden weinrot (Cottolin). Es wird ein sehr weiches, griffiges Gewebe werden …. Und ein zweites Gewebe könnte mit der Farbe Grün (chenille) und Dunkelgrün (Cottolin) entstehen … die Kette läßt das zu. (Technisch: 60/10 – 80 cm webbreit – 488 Fäden)

Ansonsten habe ich einen „alten Stoff“ (Kette 38) hervorgeholt, noch ein bißchen angewalkt und meinen „alten“ Kastenkimonon-Schnitt“ aktualisiert, d.h. verbessert. Was daraus entstanden ist, kann eine im Schaufenster begutachten.

UB 12 (Kum Nye – Augenyoga)

Wir haben in unserer Alltagswelt immer alles im Blick – wir vertrauen nur auf das, was wir sehen, was wir schwarz auf weiß vor uns haben …Die Sicht, die so den Augensinn privilegiert, verstellt den Blick und verhindert, eine wesentliche Grundlage unseres Daseins, den Raum wahrzunehmen. Wir schauen sozusagen in den Nachthimmel und sehen die Sterne, aber nicht den Urgrund, den Kosmos, aus dem sie hervorblitzen und für uns erscheinen, Jahrmillionen nachdem sie verglühten. Wir sehen uns umgeben von Dingen, Gegenstände, Objekte, die wir sofort einordnen in die duale Grundordnung von Habenwollen – Ablehnen, Freund – Feind, für mich – gegen mich …. Aus dieser Sicht entsteht die Illusion von einer begrenzten Anzahl von Objekten; Objekte, die ich horten muß, damit ich genug habe; Objekte, die mir die anderen wegnehmen könnten, oder die ich nicht bekomme, weil sie schon anderen gehören … An der Basis dieser Illusion – nennen wir sie „Mangel denken“ – nagt die Angst, aus der heraus wir beginnen zu nehmen, zu horten, anzuhäufen, festzuhalten. Und aus diesem Verhalten, genährt durch Angst, erwachsen all die bekannten Probleme von „arm und reich“: Umweltzerstörung, Ausbeutung von Menschen und Natur, Haß auf die, der, das „Andere“ etc.

Der Raum bietet eine andere Sichtweise. Und Kum Nye führt uns zu der Möglichkeit, Raum wieder wahrzunehmen. Der Raum hat 1. die Qualität von „allumfassend“ – daraus folgt, daß im Raum nichts verloren geht, nichts fehlt, und das Gegenteil von was auch immer simultan ebenfalls existiert. Das ist die Fülle … ; 2. die Qualität von „ausdehnend“ – daraus folgt grenzenlose Weite und Offenheit. Das ist die Leere … Beide Qualitäten erlauben uns, zu sein: wir sind Erscheinungsweisen des Raumes. Wir können uns auf diese Qualitäten verlassen, weil sie zu uns gehören. Wann immer es Schatten gibt, gibt es zugleich Licht, wann immer es Leiden gibt, gibt es auch Freude; wann immer ein Problem auftaucht, gibt es zugleich eine Lösung im Raum … ; diese Fülle an Möglichkeiten ist in uns und um uns herum, ständig im Entstehen und Vergehen, im steten Wandel. Sie gibt uns das Gefühl von Entspanntheit und Urvertrauen. Da sie aber „nur“ aus Möglichkeiten besteht, ist sie zugleich Leere, offene Weite, die uns ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit schenkt.

Diese in den östlichen Weisheitslehren überlieferte Idee vom Raum gerät in wunderbarer Weise in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der Quantenphysik : im Innersten der Materie ist der Nucleus eines Atoms – sein Verhältnis zum Atom ist etwa wie das Sandkorn in einer Kathedrale – und dieser Nucleus existiert/erscheint abhängig vom Beobachter mal als Welle, mal als Teilchen. Sind wir Welle – Möglichkeitsform, Leere? Oder sind wir Teilchen, Erscheinungsweise einer möglichen Form, die sich schon wieder auflöst? Im unendlichen Tanz zwischen Sein und Werden und Vergehen …

Die UB 12 ist eine Augen-Yogaübung aus dem Kum Nye. Sie wird mit geschlossenen Augen in einer Dir angenehmen meditativen Haltung ausgeführt – am besten im einfachen Schneidersitz, Langsitz, Kniesitz. Sie geht über in eine meditative Übung der Raumerfahrung. Die gesamte Übung wird etwa 20 Minuten dauern – bereite Dich deshalb gut vor, sei an einem Ort, an dem Du nicht gestört wirst, Handy und Telefon sind abzustellen, denke an eine Wolldecke und bequeme Kleidung. Die Augenyoga-UB ist nicht nur gut für die Augen, sondern sehr zu empfehlen bei Nackenverspannungen oder Spannungskopfschmerz. Da mit dem Sehen die unstete und rastlose Gedankenproduktion verbunden ist, hilft diese Übung, besonders der meditative Teil, zur inneren Ruhe zu kommen, zur Gedanken-Leere, zur Friedlichkeit, Zufriedenheit, Genügsamkeit.

Übung 12 – Augenyoga

März 2020

Der Monat im Zeichen von Corona – die Yogaschule ist zu, aber eine neue Seite mit online-Yoga ist entstanden. Und ansonsten:
1. am Großen Webstuhl ist die Wolldecke fertig; anschließend habe ich ein Stückchen Tweedstoff hergestellt – passend zum Tweed von der Kette 35! das ist jetzt die Kette 44!); und dann experimentiert, bis sich etwas zeigte: es wollte da ein ganz feines Stöffchen entstehen mit einem fast irisierenden Effekt, der Schuß ist ein Verlaufsgarn 5m/1g. Was daraus wird? wer weiß? Zum Schluß bleibt noch ein wenig Kette – und da mache ich noch einen Wollstoff mit handgewebtem Schuß (Köper) und Kettgarn (Leinen) und schlichten Spitzköper ….

2. an der Viktoria entstehen Handtücher mit Twillvariationen und Farbblöcken.

3. mein Gewichtswebstuhl steht wieder in der „Schmiede“ – und bei dem schönen Wetter mit offener Türe, arbeite ich sehr gerne daran, denn es wie „im Garten“ sein.

4. ein vierter Hap – Shetland-Lace-Shawl – ist fertig: diesmal quer gestrickt mit feinem Spindel-gesponnenen Garn.

5. habe ich mich mal wieder, wieder mal mit dem 1750-Jäckchen-Schnitt beschäftigt auf der Suche nach einem schönen, gut sitzenden, gemütlichen kurzen Jacken-Schnitt … bin dann doch wieder zum „Kastenkimono-Schnitt“ zurück, eine neue Variation erarbeitet für einen Stoff, der von der Kette 39 stammt (Jämtlandsdrell). Ich habe diesen Stoff noch einmal nachbehandelt, 30° Feinwäsche, ist natürlich noch ein bißchen geschrumpf, aber dafür sehr weich, fein und kuschelig geworden. Mal sehen, wie das Jäckchen aussieht, wenn es fertig ist.

6. Ach so – ich habe den Stoff der Kette 43 (Cottolin, Fischgrat) zu einem Sommerkleid verarbeitet. Es ist wunderbar, einen selbst gewebten Stoff zu tragen – abgesehen davon, daß er besser und anders fällt, als gekaufter Stoffe, abgesehen davon, daß eine Baumwoll-Leinen-Mischung so gut wie nicht zu kaufen gibt …